Rückblick: Das geschah mit Ihren Spenden 2010

von Peter Geburek am 12. Dezember 2011 11:59

MARL. Derzeit läuft unsere Weihnachts-Spendenaktion 2011 für die krebskranken Kinder Moldawiens: Anlass genug, nachzusehen, was aus Ihren Spenden bei der letzten Weihnachtsaktion 2010 geworden ist, wie damit Kindern geholfen werden konnte. Im Jahr 2010 hatten wir Sie sogar zweimal gebeten, unsere Hilfsaktionen mit Ihren Spenden zu unterstützen.

Einmal ging es im August 2010 um die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan und bei unserer schon traditionellen Weihnachts-Spendenaktion 2010 dann um die Opfer des großen Erdbebens auf Haiti mit mehr als 300.000 Toten. In beiden Fällen haben Sie großartige Hilfsbereitschaft gezeigt, haben bewiesen, das auch in schweren Zeiten ganz viele Menschen das Herz auf dem rechten Fleck haben und dass der Wille zu helfen bei uns ungebrochen ist. Dafür sei Ihnen noch einmal Dank gesagt.


 
Das Geld für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan – insgesamt haben Sie rund 92.000 Euro gespendet – wurde vor allem im schwer betroffenen Swat-Tal eingesetzt. Im Zuge der Soforthilfe wurden zum Teil in Fußmärschen und auf Eselsrücken oder durch Träger Lebensmittel und Medikamente in die immer noch schwer zugänglichen Dörfer gebracht.
Eines der größten Probleme in den zerstörten Dörfern ist die Hygiene. Gemeinsam betreuten die „Stiftung UNESCO – Bildung für Kinder in Not“ und HOPE 87 insgesamt 2.750 Familien mit mehr als 20.000 Frauen, Kindern und Männern in den Distrikten Charsadda und Malakand.
 
Es wurden sieben Schulen vom oft meterhohen Schlamm gesäubert und wieder instand gesetzt, 33 Wasserquellen gereinigt oder neu erschlossen – das bedeutete sauberes Wasser für 13.000 Menschen. Die Familien wurden mit Hygiene-Ausrüstung versorgt: Seife, Zahnpasta, Haarwaschmittel und Sofortmedikamente gegen Durchfall. Unsere pakistanischen Partner statteten freiwillige Ärzte und Sanitätspersonal mit den notwendigsten Medikamenten und den nötigen finanziellen Mitteln aus. So wurden viele Kinder, die an schweren Durchfällen und Cholera litten, gerettet.
Die Hilfsaktionen sind noch nicht beendet, da immer noch Menschen unter erbärmlichen Umständen im Freien oder in Zelten leben und so jetzt schon den zweiten Winter überleben müssen.
 
Bei unserer vorjährigen Weihnachtsaktion 2010 ging es um die Unterstützung der Don-Bosco-Brüder in Port au Prince in Haiti. Die betreuen Tausende von Kindern aus dem riesigen Slum City soleil. Das Erdbeben hatte fast alle ihre Schulgebäude und Kinderheime zerstört. In einem der Don-Bosco-Gebäude starben mehr als 200 Schwesternschülerinnen.
 
Mit Hilfe Ihrer Spenden – rund 133.000 Euro – konnte das zusammengebrochene Internat wieder aufgebaut werden. Ebenso wurde die Versorgung und Betreuung von mehr als 20.000 obdachlosen Menschen gesichert. Die Don-Bosco-Brüder sind jetzt dabei, den Schulunterricht und die Ernährung von ca. 4.500 Kindern aus den Slums und den Obdachlosencamps sicherzustellen. Da liegt noch vieles im Argen, da von Seiten der Regierung keine Hilfe zu erwarten ist. Auch bei diesem Projekt konnten wir feststellen, dass die Spenden in guten Händen angekommen sind.
 
Liebe Leser, es sei Ihnen noch einmal ein großes Dankeschön gesagt für Ihre Hilfs- und Spendenbereitschaft. Vor allem sind es die Kinder, die durch diese Hilfe eine Chance fürs Weiterleben und für den Erwerb von Bildung bekommen haben, die Ihnen danken.

Wir hoffen, dass Sie auch bei unserer diesjährige Aktion Ihre Herzen öffnen. Das Geld unserer derzeitigen Weihnachts-Spendenaktion 2011 ist ausschließlich für die krebskranken Kinder in Moldawien bestimmt, über die wir in diesen Tagen und an dieser Stelle immer wieder berichten.

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