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Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung des Gerd-Donnepp-Preises. Foto: Jürge Wolter
Gut gelaunt verfolgte das Duo denn auch die Verleihung des Bert-Donnepp-Preises, der jetzt vom Verein der Freunde des Adolf-Grimme-Preises schon zum 21. Mal ausgelobt wurde. Ausgezeichnet wurde die Medienredaktion des Deutschlandfunks - namentlich mit Chef Andreas Stopp, Brigitte Baetz, Bettina Köster und Bettina Schmieding.
„Diese Stimmen hört man und das ist eine Ausnahme in der Radiolandschaft“, sagte Manfred Erdenberger, selbst WDR-Hörfunkjournalist, der seine Karriere mit einem Volontariat in unserem Haus startete, in seiner Laudatio. Sachkundige Chronisten, statt Unterhaltung ohne Inhalt. Neugier und Mut zur Offensive statt flache Comedy und Werbung zeichne das Format aus. Einziger Nachteil: „Die Sendezeit kollidiert samstags mit der Fußball-Bundesligakonferenz.“
Gleiches Zeit-Problem hatte offenbar Verleger Jakob Augstein. Ihm wurde die Besondere Ehrung zu Teil, die nur punktuell, aber keinesfalls jährlich, beim Bergfest verliehen wird. Augstein weilte allerdings im Skiurlaub, wollte den Termin aber nicht platzen lassen und ließ sich per Videokonferenz zuschalten. Gelobte Technik!
Was an sich paradox erscheint, denn zu den Herausforderungen an Journalisten sagte er in Abspielung auf den aktuellen Streit um die Tagesschau-App: „Die Branche ist nicht zimperlich. Das ist wohl die Kehrseite des Netzes und der Freiheit.“ Passend dazu debattierten die Beteiligten anschließend, wie es mit der Entwicklung Europas und der medialen Berichterstattung darüber steht. Und das gewohnt „grimmig“.
Interwies mit den prominenten Gästen Nora Tschirner, Oliver Jahn und Charly Hübner lesen Sie in der morgigen Ausgabe Ihrer Tageszeitung!
