Blumengrüße können auch die Stellvertreter überbringen

30. Januar 2012 14:25

Stellungnahme von Theo Hemmerde, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU Waltrop, zum Bericht „Habe es mir einfacher vorgestellt“, Waltroper Zeitung vom 26. Januar 2012

Bereits vor Monaten hat die CDU-Fraktion die Anfrage an die Bürgermeisterin gestellt, warum die Vermarktung des Gewebegebietes Leveringhäuser Feld so schleppend bis gar nicht vorangeht. Explizit wurde auch danach gefragt, welche Anstrengungen die Bürgermeisterin unternommen hat, die Fläche zu vermarkten. Die im nicht öffentlichen Teil der Ratssitzung seitens der Bürgermeisterin dazu vorgebrachten Antworten konnten uns nicht überzeugen. Der Presseartikel, in welchem die Bürgermeisterin nun äußert, sie habe sich die Vermarktung „einfacher“ vorgestellt, verwundert daher nicht. Die Stadt Waltrop braucht mehr Einnahmen. Nur so können wir es schaffen, die Schuldenlasten wieder abzubauen, ohne immer wieder die Bürger weiter belasten zu müssen. Es ist daher eine Frage des Setzens von Prioritäten innerhalb der Verwaltungsführung, um dieses Ziel zu erreichen. Zwei Jahre mit deutlichem Wirtschaftswachstum und positiven Konjunkturdaten liegen hinter uns. Da wirkt der Verweis auf die eigene Internetseite eher als hilfloser Versuch, Ansiedlungsaktivitäten nachzuweisen. Die Darstellung auf der EXPO Real ist gut und wichtig, trifft aber vermutlich nicht die richtige Zielgruppe. Werbetafeln müssten schon seit Jahren an exponierten Stellen auf das Leveringhäuser Feld aufmerksam machen. All das wirkt eher hausbacken – erfolgversprechende Vermarktung sieht anders aus. Blumengrüße der Stadt Waltrop sind wichtig, können aber auch von Stellvertretern überbracht werden. Die Vermarktung des Leveringhäuser Feldes ist „Chefsache“ und sollte als wichtige Angelegenheit von der Bürgermeisterin persönlich und mit Nachdruck betrieben werden.

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