Evonik-Sprecherin Dr. Edda Schulze bestätigte jetzt konkrete Planungen: „Wir arbeiten derzeit systematisch und sorgfältig an der Erstellung der entsprechenden Antragsunterlagen für die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz zum Bau eines Steinkohlekraftwerkes in Lünen und werden diese nach Fertigstellung einreichen.“ Dabei handele es sich um einen Kraftwerksblock der 900-MW-Klasse. Zum zeitlichen Ablauf – wann das Kraftwerk beantragt oder gebaut werden soll – machte Evonik keine Angaben.
Schon vor zwei Jahren hatte Evonik bei der Bezirksregierung in Arnsberg eine Vorhabenbeschreibung vorgelegt. Man wolle den Standort sichern und Voraussetzungen schaffen, um bei Bedarf ein neuen Kraftwerk errichten zu können, hieß es seinerzeit.
Im letzten Jahr beantragte Evonik gemeinsam mit Trianel in der „Netzleitung Lünen GmbH“ den Bau einer Hochspannungs-Freileitung durch Oberlippe und Elmenhorst, um zwei neue Kraftwerke an das Netz anschließen zu können. Im Dezember 2009 genehmigte die Bezirksregierung in Münster die Stromtrasse, der BUND und drei Anlieger klagen dagegen.








