Vorwürfe sind kontraproduktiv

26. Januar 2012 14:43

Stellungnahme von Carsten Rehr, sachkundiger Bürger für die UBP-Fraktion, zur Diskussion um die Neubesetzung der Rektorinnenstelle an der Don-Bosco-Schule (diverse RZ-Berichte)

Als ehemaliger Schüler der – damals noch „namenlosen“ – Grundschule in Speckhorn, aber auch als Mitglied im Recklinghäuser Schulausschuss verfolge ich die Berichterstattung und Diskussion rund um die Neubesetzung der Rektorenstelle besonders interessiert. Einige Eltern kenne ich noch aus eigener Schulzeit, mit der ich viele positive Erinnerungen an die Don-Bosco-Grundschule verknüpfe. Umso bedauerlicher empfinde ich das fast tägliche ausgetragene und sich zuspitzende Scharmützel, in dem sich Eltern, Lehrerinnen, Politik und Verwaltung gegenüber zu stehen scheinen. Immer wiederkehrende Vorwürfe sowie Spekulationen über eine mögliche Schließung der Grundschule sind für alle Beteiligten, allen voran die Schüler, kontraproduktiv und sollten daher beendet werden. Daher stimme ich Herrn Bernemann zu, der Schaden für den Stadtteil Speckhorn fürchtet. Vorwürfe, Gerüchte und Spekulationen sollten ein schnelles Ende finden. Als UBP befürworten wir auch und gerade den Erhalt der kleinen, ländlichen Grundschulen, da diese auch einen außerschulischen Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler darstellen und somit wichtige Anlaufstelle für soziale Kontakte in der Freizeit sind. Daher sollten sich alle Beteiligten wieder an einen Tisch setzen und das Tischtuch „zusammennähen“, anstatt es weiter auseinanderzureißen. Moderation ist hier gefragt, um künftige Gespräche sachlich zu führen. „Gebt Euch die Hand und vertragt Euch wieder!“, wird den Kindern auf dem Schulhof im Streitfall immer gesagt. Es wäre wünschenswert, wenn sich dies in der Don-Bosco-Schule ebenso umsetzen ließe, persönliche Empfindungen künftig außen vor gehalten werden und vielleicht doch eine vertrauensvolle Lösung zwischen Eltern, Lehrern und neuer Schulleitung zu finden ist.

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