Die Kirche im Dorf lassen

29. Januar 2012 11:45

Leserbrief von Barbara und Frank Hoynacki, Nordviertel, zur Diskussion um die Neubesetzung der Rektorinnenstelle an der Don-Bosco- Grundschule

Mit Erschrecken wurden wir am Freitag, 27. Januar, an einer Ladenkasse Zeugen folgenden Dialoges zweier Mütter: „Wieso meldest du dein Kind nicht in Speckhorn an der Grundschule an?“, so die eine. Antwort der anderen: „Ach nein, bei all dem, was man da in letzter Zeit Schlechtes drüber gehört hat!“ Damit sind die Befürchtungen von Herrn Rehr und Herrn Bernemann offenkundig schon eingetreten: Die Schule hat Schaden genommen.

Höchste Zeit für uns, folgende Überlegung in den Raum zu stellen: Wie kann es sein, dass eine bislang allseits gelobte Einrichtung von unbestritten gutem Ruf innerhalb eines Augenblicks derartig an Ansehen verliert? Wir waren bei der Diskussion um die Neubesetzung der Rektorinnenstelle nicht dabei, wir wissen nicht, was dort passiert ist. Als Eltern eines Kindes, das die Don-Bosco-Schule besucht, sehen wir aber, wie unser Sohn allmorgendlich quietschvergnügt aus den Federn springt und es kaum abwarten kann, bis er endlich in seiner Schule ist. Wir erleben, wie unser Kind aufblüht und wie treffsicher es seine Stärken und Schwächen einschätzen kann. Wir haben das gesamte Kollegium bislang als fachlich kompetent, engagiert und bei Diskussionen jeglicher Art stets als fair erlebt. Im Interesse aller Beteiligten bitten wir darum: Lasst mit der Kirche auch die Grundschule im Dorf!

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