Zwei Tote in Wohnhaus: Obduktion bestätigt CO-Vergiftung

Von Thomas Fiekens am 28. Februar 2012 16:12

RECKLINGHAUSEN. Die beiden Unglücksopfer, die Feuerwehr und Polizei am 22. Februar tot in einer Villa an der Josef-Wulff-Straße aufgefunden haben, sind durch das Einatmen von Kohlenstoffmonoxid verstorben. Eine Obduktion stützt die vorläufigen Ermittlungsergebnisse. Ein Defekt an der Heizunganlage soll die Katastrophe ausgelöst haben, die Suche nach dem genauen Fehler läuft noch.

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Zwei Tote werden von der Polizei und Feuerwehr in einer Villa an der Josef-Wulff-Str. gefunden.



Bei den Todesopfern handelt sich um einen 64-jährigen Zahnarzt und dessen Haushaltshilfe (63). Nach Informationen der RECKLINGHÄUSER ZEITUNG soll  der Mann noch versucht haben, die Frau zu retten, nachdem er sie bei Rückkehr in sein Haus leblos vorgefunden hatte.    Der Zahnarzt setzte noch - offenbar nicht ahnend, dass sich hohe Konzentrationen des geruch- und geschmacklosen Kohlenstoffmonoxids gebildet hatten -  einen Hilferuf an die Polizei ab. Als die Beamten eintrafen, standen sie vor verschlossenen Türen. Für die Polizisten ein im Nachhinein glücklicher Umstand, durch das Gas wären sie in höchster Gefahr gewesen. Die Feuerwehr wurde zu Hilfe gerufen, drang mit Atemschutzgeräten ins Gebäude ein.  Messungen ergaben in dem Wohnhaus hohe Konzentrationen von Kohlenstoffmonixid,  das geruchs- und farblose Gas ist sehr gefährlich und kann bereits in geringen Dosen zu schweren Schäden und schließlich zu Bewusslosigkeit und Tod führen. Dies würde erklären, dass es der 64-Jährige nicht mehr aus der Haus schaffte. 

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