Auswärtige können sich über Ampelsteuerungen nur wundern

22. Januar 2012 16:30

Willi Kammer schreibt ebenfalls zum MZ-Bericht „Das ist noch nicht die perfekte Welle“:

Dass es in Marl auf mehreren Straßenzügen eine grüne Welle geben soll, hat mich erstaunt.

In Marl „der Stadt der Baken und der zum Teil im Niemannsland endenden vierspurigen Straßen“ – Aussage von auswärtigen Besuchern – kann man das wohl auch nicht erwarten.

Als Autofahrer merke ich, mit einer Ausnahme, nichts davon. Diese Ausnahme bildet die Rappaportstraße. Von Norden kommend kann man mit entsprechender Geschwindigkeit die grüne Welle bis zur Bergstraße nutzen und mit etwas Glück auch noch über diese, ohne anzuhalten, hinweg fahren. Danach ist der Spaß zu Ende.

Man fährt über die Brücke und steht vor einer roten Ampel. Die Überraschung ist, insbesondere für einen auswärtigen Fahrer, groß, denn er steht nicht, wie erwartet, vor einer großen, vierspurigen Kreuzung.

Erst wenn von rechts ein einzelnes Fahrzeug in die Herzlia Allee einbiegt, weiß er warum und denkt, da muss aber eine wichtige Persönlichkeit drin sitzen, wenn die grüne Welle dafür unterbrochen wird.

An allen weiteren Ampeln bis zur Hochstraße steht man ebenfalls. Es existiert keine grüne Welle!

Auf einem Teilstück der Herzlia Allee ist eine Geschwindigkeit von 70 km/h erlaubt. Man freut sich, dass es nun zügig weiter geht und kurz danach, vor der roten Ampel, muss man um so mehr bremsen.

Soviel zu meiner Erfahrung mit der grünen Welle am Beispiel einer quer durch Marl führenden Trasse.

Noch mehr erstaunt hat mich der Hinweis im oben genannten Artikel, dass Herr Seckler das „Grüne-Welle-Gefühl“ nicht hat, obwohl er das Funktionieren der grünen Welle am Computer ablesen kann. Es sei denn, das System funktioniert nicht. Weiter wird darauf hingewiesen, dass das System der grünen Welle vor acht Jahren mit Landes- und Bundesmitteln in Höhe von 2,1 Millionen Euro gefördert wurde. Man stelle sich nun vor eine Chemie- oder Kraftwerksanlage, die heute standardmäßig von Computern gesteuert wird, kann acht Jahre lang wegen Übertragungsfehler oder Ausfalls desselben nicht in Betrieb gehen.

Hier zeigt sich doch wieder mal die unglaubliche Verschwendung von Steuergeldern!!! 

Anzeigen

Bildergalerien

Dattelner Mai 2012

Zum Dattelner Mai kamen wieder zahlreiche Besucher.

Feuer

Feuerwehr-Familientag 2012

Bilder vom Familientag bei der Feuerwehr Datteln.

Ü30-Party der Feuerwehr

Hunderte Gäste kamen zur Feuer- und Rettungswache, um bei der traditionellen Ü30-Party zu feiern.

Hannelore Kraft in Datteln

Wahlkampf-Visite in der Kanalstadt

Hannelore Kraft in Datteln

Schützenaufmarsch der Stadtgilde

Am Samstagabend zogen die Schützen durch die Stadt.

Meistgelesen: Datteln

Dattelner Mai
1

Gut gefeiert

Dattelner Mai

Für viele Besucher des Dattelner Mai war die erstmals sonntags geöffnete Stadtgalerie etwas Neues. Für den Chef der Stadtgalerie, Jörg Waldrich, war der Dattelner Mai etwas Neues. mehr...

Vestische
2

Busbahnhof zieht um

hal_bus

Die Vestische weist noch einmal darauf hin, dass ihre Busse ab Montag früh für die nächsten 18 Monate im provisorischen Busbahnhof hinter der Hachhausener Straße halten. mehr...

Kreisliga B3
3

Nur Marc Möllenbrink trifft: 1:1-Remis ist zu wenig für den SV Horneburg

daniel burkowski,sv horneburg

Knapp drei Punkte verfehlt hat der SV Horneburg. Im letzten Heimspiel der Saison gegen die Reserve des 1. FC Preußen Hochlarmark reichte es für die Elf von Walter Kiefert nur zu einem 1:1-Remis. mehr...

E.ON-Kraftwerk
4

Kohlelager wird kleiner

Kraftwerk Datteln

Das seit zweieinhalb Jahren vom Baustopp betroffene Kohlelager fürs neue E.ON-Kraftwerk kann ein Drittel kleiner werden als ursprünglich geplant. Noch kleiner geht’s aber nicht, sagte Gutachterin Ute Schmitz im Umweltausschuss der Stadt. mehr...

Nachwuchs-Bundesliga
5

Schalkes U19-Kicker Djordje Babic hat das "Finale dahoam" im Visier

djordje babic, schalke 04, u19 dattelner Nachwuchsfußballer

Der Dattelner Nachwuchskicker Djordje Babic hat mit der U19 des FC Schalke 04 bereits die Westdeutsche Meisterschaft vor Bayer 04 Leverkusen gewonnen. mehr...

Lade TED
 
Ted wird geladen, bitte warten...
 


Blog von Robert Klose

Robert Klose

Sie verstehen Spaß? Gut. Sie mögen schwarzen Humor? Besser. Sie können über sich selbst lachen? Optimal! Dann fühlen Sie sich bei mir bestimmt wie zu Hause. Ich bin Robert Klose, 53 Jahre alt, Redakteur, immer zu Seitenhieben aufgelegt. Los geht's.

Blog von Jörg Müller

Jörg Müller

Neues Jahr - neues Glück. Das gilt für mich weiterhin fürs Abnehmen. Mein Name ist Jörg Müller, ich bin 49 Jahre alt - und ich will (noch) schlanker werden!

Blog von Tamina Urbaniak

Urbaniak

Das Internet ist für mich das, was dem Fisch sein Wasser, dem Stim sein Berg und der Zeitung ihre Buchstaben sind. Ich heiße Tamina Urbaniak (37), und ich notiere hier regelmäßig für Sie, was mir Be- oder Aufmerkenswertes begegnet.

Unsere Serien im Überblick

Sie haben den Teil einer Serie aus unserer Zeitung verpasst? Kein Problem! In unserem Online-Archiv finden Sie alle aktuellen und bisherigen Artikel aus unseren Themen-Serien.

Ihre Zeitung bei Facebook