Ein Licht, das wohl kein Autofahrer gern sieht: der Blitzer
Zwar stiegen die Fallzahlen beim „ruhenden und fließenden Verkehr“ im letzten Jahr erstmals wieder leicht an, auf die Einnahmen wirkte sich das jedoch offenbar nicht aus.
In den vergangenen beiden Jahren sah die Haushaltsplanung jeweils 510 000 Euro auf der Einnahmenseite vor. Bernhard Bösing, Leiter des Ordnungsamtes, begründet die deutlichen Abweichungen zunächst mit „überdurchschnittlich vielen Straßenbauarbeiten“ in 2010 und 2011. Etliche Messstellen zur Feststellung von Geschwindigkeitsüberschreitungen hätten nicht bedient werden können.
Zusätzlich fiel im Herbst 2010 eins der beiden Messfahrzeuge, die u.a. in Herten ihre Kameras auf die Autos richten, aus. Das Ersatzfahrzeug ist seit Mai 2011 im Einsatz. Bösing weist auf den „sehr eingeschränkten Messbetrieb“ im ersten Quartal 2011 hin, Folge des harten Winters.
Ein weiterer Grund für die ausbleibenden Gelder sei, dass das geplante dritte Messfahrzeug weiter auf sich warten lasse. Aktuell betreiben Herten, Marl und Recklinghausen zusammen nur zwei Radarwagen. Nach Plan soll in diesem Frühling ein dritter Wagen angeschafft werden. Laut Bösing war der Einsatz bereits für Ende 2011 geplant.








