Matthias Rauch zaubert - und staunt scheinbar selbst über seine Tricks. "Alles bloß Illusion", sagt der Dorstener
In der ausverkauften Aula der St. Ursula-Realschule wurde Rauch schon gefeiert, als er die Bühne betrat. Zuvor hatte das Publikum auf einer großen Leinwand sehen können, wie der preisgekrönte Magier in jungen Jahren erste Tricks beherrschte. Dass sich daraus einmal eine Karriere wie aus dem Bilderbuch entwickeln würde, war damals natürlich nicht abzusehen.
Inzwischen ist Matthias Rauch national und international bekannt; in Dorsten wurde er mit tosendem Applaus empfangen; er ist ja schließlich "einer von uns". "Ich freue mich sehr, wieder in Dorsten zu sein", sagte er zu Beginn seiner atemberaubenden Show "Rauchzone", einer Mischung aus Zauberkunst und witzigen Comedy-Acts, untermalt mit moderner Musik.
Liebesbrief geschrieben
Da staunte das Publikum nicht schlecht, wie eine Feder plötzlich wie von Geisterhand geführt einen Liebesbrief schrieb. Auf das ständige Raunen und Kopfschütteln aus den Zuschauerreihen reagierte der Zauberer bescheiden: "Ich habe keine übernatürlichen Kräfte, das sind alles Illusionen." Und doch: Das Publikum war völlig erstaunt und fasziniert von seiner Zauberkunst - erst recht, als Matthias Rauch einzelne Zuschauer als "Assistenten" auf die Bühne bat.
So musste eine Dame ihren Namen auf eine Spielkarte schreiben, die der Meistermagier später aus seinem Rachen hervorholte. Da durfte ein kleiner Junge hautnah miterleben, wie ein kleiner Beistelltisch durch die Luft schwebte
Wortwitz und Komik
Seine Tricks verpackte Rauch ganz geschickt in Wortwitz und Komik. Angesprochen wurde dabei durchaus auch das private Leben des Matthias Rauch. "Als Magier bin ich ein Mann, dem die meisten Fragen gestellt werden. Die Leute denken, ich zaubere den ganzen Tag. Und immer wieder bekomme ich zu hören: Matthias, kannst du nicht mein Taschengeld vermehren?"
Der Großvater war in jungen Jahren das große Vorbild von Matthias Rauch - zumindest wenn es darum ging, die Frauen zu erobern. Mit der Zauberei hat das nicht so recht funktioniert, also verlässt er sich lieber auf eine CD: 101 Dinge, die man tun muss, um Frauen glücklich zu machen: Schuhe, Blumen, Schokolade, Blumen, Blumen, Blumen...
"Ich erlebe so viele Dinge und ich bin sehr dankbar dafür. Ein großer Dank geht an diesem Abend an das Dorstener Publikum", beendete Matthias Rauch seine beiden Shows und gab nach den Vorstellungen für die kleinen Nachwuchszauberer eine Autogrammstunde.







