Heavy-Metal in Meckinghoven: Transnight - eine dunkle Band mit Humor

Von Patricia Liebling am 18. Januar 2010 14:52

MECKINGHOVEN. Wenn Klischees greifen: Mit Heavy Metal werden in der Regel harte Gitarrenriffs, grunzende oder schreiende Sänger und durch die Luft schwingende Haarmähnen in Verbindung gebracht. Dass es anders geht, hat die Band „Transnight“ im RAZ4U in gezeigt.

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Der Headliner im RAZ4U war die Band Transnight um (v.l.) Markus (Bass), Dave (Gesang), Christoph (Gitarre) und Schlagzeuger Dani.

Zugegeben, auch beim Headliner des Abends wurde ordentlich in die Saiten gehauen. Herumfliegende Mähnen gab‘s auch. Aber das war nur die Basis für die humorvolle Art der vierköpfigen Band – „Transnight“ hat das Publikum gerockt.
Den Start in den Abend machte allerdings eine andere Gruppe: „Pagan Prophecy“. Das Herner Quartett stimmte die Metal-Fans mit schnellen, harten und kompromisslosen, aber auch düster melodischen Stücken auf den Abend ein. Für melodiösen Death Metal sorgte die Ruhrpott-Band „Sanitys Eclipse“. Mit „Anthology“ betrat eine sehr erfahrene Band die Bühne. Auf dem Programm der Recklinghäuser stand eine Mixtur aus Progressive, Thrash und Nu Metal. „Die haben mir gut gefallen“, sagt Philipp Krienke, der die Band zum ersten Mal sah. Er ergänzt: „Ich kannte die vorher gar nicht. Echt super, dass der Verein so viele verschiedene und noch weniger bekannte Bands auf die Bühne bringt“, so Krienke.
Das Publikum war ordentlich eingestimmt, Zeit also für „Transnight“. Den Höhepunkt. Los ging‘s aber nicht mit dem rockigen Solo von Schlagzeuger Dani wie anfangs gedacht. Nein, die Band wartete mit etwas ganz anderem auf – mit dem Intro der preisgekrönten amerikanischen Science-Fiction-Zeichentrickserie Futurama. Als Sänger Dave mit einem T-Shirt mit blinkendem Batman-Symbol die Bühne betrat, war klar: Ganz so ernst nimmt sich die Band wohl nicht. Nicht immer.

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