Ausgespielt: Alexander Moseler wird an dieser Orgel nicht mehr für den guten Ton sorgen.
Denn Alexander Moseler ist am 4. Januar aus der katholischen Kirche ausgetreten und konvertiert. Grundvoraussetzung für ihn, um in diesem Monat seine neue Stelle in einer evangelischen Kirchengemeinde anzutreten.
Der Austritt ist für den Arbeitgeber „Katholische Kirche“ Grund zur Kündigung. Das wusste auch Moseler. Er habe sich das gut überlegt. „Ich habe mich in den letzten Jahren intensiv mit Luther und der evangelischen Konfession auseinander gesetzt. Für mich war das ein Konfessionswechsel aus Überzeugung“, sagt Moseler der Dattelner MorgenPost.
Ein weiterer Grund, die 90-Prozent-Stelle in St. Josef – Moseler war Kirchenmusiker und auch Küster in Antonius – aufzugeben, waren nach eigenen Angaben die beruflichen Perspektiven der neuen Stelle. Einer evangelischen Kirchengemeinde. Welche Gemeinde das sei, wollte Moseler nicht sagen. Von Pfarrer Hans Overkämping war zu dem überraschende Ende des Arbeitsverhältnisses keine Aussage zu bekommen.
Was langfristigen Ersatz für Moseler angeht, will sich die Zentral-Rendantur Zeit lassen. Und weist auch auf die im Dezember anstehende Gemeindefusion mit Amandus hin. Denn dort gibt es mit Michael Kemper auch einen hauptamtlichen Organisten.
