Als Vertreter der Castroper Kaufmannschaft hofft Daniel Borgerding auf mehr Umsatz, da in Bochum sonntags die Geschäfte nicht mehr öffnen dürfen.
Gleichzeitig baut er darauf, dass nicht auch hier im Stadtrat mal eine Mehrheit darauf kommt, die verkaufsoffenen Sonntage abzuschaffen. „Wir brauchen die“, betont Borgerding, „sonst würden wir uns im Wettbewerb mit den umliegenden Großstädten selbst beschneiden.“
Verkaufsoffene Sonntage unverzichtbar
Zwei verkaufsoffene Sonntage in der City hält er neben dem etablierten Night-Shopping an zwei Freitagabenden für unverzichtbar. „Ich denke, das ist absolut im Rahmen. Und gerade in Verbindung mit dem Frühlingsmarkt und dem Viktualienmarkt ist ein verkaufsoffener Sonntag sehr attraktiv, um das Wochenende abzurunden“, erklärt Borgerding.
"Politik muss verlässlich sein"
Akuten Handlungsbedarf sieht Behrenspöhler durch den Bochumer Beschluss allerdings nicht: „Unsere Beschlusslage unter dem aktuellen Eindruck zu revidieren, wäre kontraproduktiv. Politik muss verlässlich sein“, sagte er gestern. Deshalb sollten die zwei Jahre auch erst einmal so laufen. Je nach Entwicklung der Dinge müssten allerdings möglicherweise anschließend „neue Pflöcke“ gesetzt werden.








