Michael Ballhaus erhält eine Lola für sein Lebenswerk. Foto: Angelika Warmuth
In 16 Kategorien wird die Lola verliehen. Über deren Gewinner entscheiden die 1300 Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Die Sieger werden am am 27. April bei einer Gala im Friedrichstadt-Palast gekürt.
In die Vorauswahl schafften es unter anderem Roland Emmerichs Shakespeare-Drama «Anonymus», Detlev Bucks Komödie «Rubbeldiekatz» sowie das Krebsdrama «Halt auf freier Strecke» von Andreas Dresen. Chancen auf eine Nominierung hat auch Christian Petzolds gefeierter Berlinale-Wettbewerbsbeitrag «Barbara».
Die wichtigste Auszeichnung für den deutschen Film ist mit Preisgeldern in Gesamthöhe von rund drei Millionen Euro dotiert. Neben dem besten Film werden auch die besten Schauspieler, Regisseure, Kameraleute und Szenenbildner ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr holte das Roadmovie «Vincent will Meer» von Ralf Huettner die Goldene Lola für den besten Film.
Ein Preisträger steht bereits fest: Der deutsche Hollywood-Kameramann Michael Ballhaus erhält eine Lola für sein Lebenswerk. Der gebürtige Berliner drehte unter anderem Filme wie «Die Farbe des Geldes», «Goodfellas», «Die fabelhaften Baker Boys» und «Departed - Unter Feinden».
Die ARD strahlt die Filmpreis-Verleihung am selben Abend ab 21.45 Uhr aus.
