Wie komme ich in die Zeitung?: Kleiner Ratgeber

25. Februar 2010 15:38

Wie schaffe ich es, dass mein Text bzw. mehr von meinem Verein, meiner Firma oder mein Anliegen in die Zeitung kommt? Wie kann ich selbst Artikel schreiben? Das fragen sich nicht nur neue freie Mitarbeiter unseres Medienhauses, sondern auch Vereinsvorsitzende, Pressesprecher, Presswarte und unsere Leserreporter.

Hier finden Sie alle Informationen:



Frust auf allen Seiten


Alle Jahre wieder: „... erlauben wir uns, einen Vertreter Ihrer Redaktion zu unserer Jahreshauptversammlung einzuladen. Auf der Tagesordnung: Begrüßung, Berichte des Vorstandes, des Kassenwartes und der Abteilungen, Entlastung des Vorstandes, Neuwahlen, Verschiedenes.“ Die Vereinsberichterstattung wird immer umfangreicher. Wochenenden, an denen unsere Redaktion bis zu 25 Vereine besuchen soll, sind keine Seltenheit. Da ist oft Frust programmiert. Vereine informieren die Redaktion zu spät oder zu ungenau, Mitarbeiter kommen unpünktlich oder gar nicht. Enttäuschung und Verärgerung sind die Folge.


Oder: Sie als Leser informieren uns über ein wichtiges Thema, einen Missstand, der Ihnen aufgefallen ist. Seitdem Internet und Handys die Kommunikation revolutioniert haben, versuchen sich auch immer mehr Menschen als „Leserreporter“. Manche von Ihnen wollen uns nur den Tipp geben, vergessen aber, uns ihre Kontaktdaten für Nachfragen zu übermitteln. Andere würden gern selbst ein paar Zeilen dazu schreiben oder ein Foto schicken, wissen aber nicht, wie – und lassen es dann doch.


Wir meinen: Das alles muss nicht sein.


Vom Frust zur Lust


Ihre Mithilfe, liebe Leserinnen, Leser, Firmen, Vereine und Organisationen, schätzen wir sehr und sie macht unsere und IHRE Zeitung noch interessanter. Da aber niemand als „Reporter“ geboren wird, wollen wir mit dieser Broschüre Hilfestellung leisten, damit auch Neueinsteiger hinter das Geheimnis kommen, wie Zeitungs- und Internettexte verfasst und Pressefotos erstellt werden werden. Grundsätzlich gilt:


Die Texte müssen leicht lesbar und präzise formuliert sein; sie müssen Tatsachen und Ereignisse korrekt wiedergeben.


Dazu die wichtigsten Ratschläge - frei nach dem Motto: Vom Frust zur Lust.


Wie sieht ein guter Text aus?


Die goldene Regel für alle Texte:


Das Wichtigste immer an den Anfang.


Ein guter Anfang ist die halbe Geschichte. Wenn der Einstieg neugierig macht und zum Weiterlesen verführt, ist das Ziel schon erreicht. Auf den Leser kommt es an. Ihn muss man immer vor Augen haben. Der Leser sollte schnell einen Überblick gewinnen. Eine besondere Rolle spielen dabei die so genannten „Ws“.


Wer (hat was gesagt oder getan)?

Was (hat er gesagt oder getan)?

Wann (ist das passiert)?

Wo (ist das passiert)?

Wie (ist das passiert)?

Warum (ist das wichtig)?


Auf alle „W-Fragen“ sollte der Autor schon im ersten Textteil in knappen Sätzen antworten. Nehmen wir z.B. die Jahreshauptversammlung eines Sportvereins:


Welchen Einstieg finden Leser interessanter?


Vorschlag 1

RECKLINGHAUSEN. Am Freitag, dem 12. Juli 2009, 20 Uhr, hatte der Sportverein „Muskelkraft voraus“ ins Gasthaus „Volle Pulle“ zur fälligen Jahreshauptversammlung eingeladen. Der Erste Vorsitzende eröffnete pünktlich die Versammlung und konnte neben den Ehrenmitgliedern auch den Bürgermeister, den Vorsitzenden des Sportausschusses, den Vorsitzenden des Finanzausschusses und den Landtagsabgeordneten der CDU begrüßen. Nach der Begrüßung ließ sich der Vorsitzende die Tagesordnung genehmigen. Anschließend erhoben sich die Anwesenden zu Ehren der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder und Förderer des Vereins von ihren Plätzen. Dann bedankte sich der Vorsitzende bei allen Abteilungs- und Übungsleitern für ihren Einsatz, bevor er schließlich zum Hauptpunkt des Abends, der Auflösung des Vereins, kam. Er sagte, dass man den Verein unbedingt auch dann erhalten müsse, wenn es gelegentlich auch einmal an Übungsleitern fehlen sollte. Während der anschließenden Diskussion gab es die unterschiedlichsten Meinungen. Danach stimmte man ab und entschied sich mit einer klaren Mehrheit gegen die Auflösung des Vereins.


Vorschlag 2

RECKLINGHAUSEN. Mit klarer Mehrheit haben die Mitglieder des Sportvereins „Muskelkraft voraus“ beschlossen, den Verein zu erhalten. Während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Gasthaus „Volle Pulle“ folgten die Anwesenden damit der Empfehlung des Vorsitzenden. Er hatte darum gebeten, den Verein auch dann nicht aufzulösen, wenn es gelegentlich an Übungsleitern fehle. In der lebhaften Diskussion hatten vier Mitglieder ebenfalls vor einer Auflösung gewarnt. Beim kompletten Neuaufbau eines Sportvereins müsse sonst wieder ganz von vorn begonnen werden, meinten die Befürworter.


Jeder merkt schnell, dass die zweite Version lesefreundlicher ist: kürzer und einfacher formuliert. Gleich in den ersten Sätzen steht das Wichtigste, die Lust am Lesen geht nicht verloren. Dass der Vorsitzende die Versammlung pünktlich eröffnete etc. - das ist selbstverständlich und nicht erwähnenswert. Interessanter wäre es, wenn sich gerade das Unerwartete ereignet, wenn etwa eine Versammlung gar nicht eröffnet wird, weil sie nicht beschlussfähig ist.


Nach Möglichkeit sollte man auch das Aufzählen von Ehrengästen vermeiden, es birgt nur die Gefahr, dass man einen Gast vergisst. Die Wiedergabe des Jahresberichts kann deshalb kurz gefasst werden, weil unsere Zeitung über die Ereignisse des Jahres meist schon berichtet hat. Gefragt ist hingegen eine kurze Wertung der aktuellen Vereinsarbeit und ein Ausblick auf die Zukunft. Zeitungstexte sollten nicht wie staubtrockene Protokolle formuliert werden, sondern frisch und klar erzählen.


Was wollen Leser in der Zeitung finden?


Der Lokalteil unserer Zeitung ist ein Spiegelbild des Geschehens in unserer Region. Dieses Spektrum zu erfassen, zu hinterfragen, zu erläutern, zu analysieren und zu kommentieren, darum sind wir täglich bemüht. Aber sehr unterschiedlich sind die Interessen der Leser, die mehr als nur Information erwarten. Unterhaltung, Orientierung, Lebenshilfe und Nutzwert wünschen sie.


Immer wieder hören wir von Lesern: Jeden Montag so viele Sportseiten. MUSS das sein? Auf der anderen Seite stehen Zehntausende aktive Vereinssportler, die sich in unserer Zeitung wiederfinden wollen. Der eine favorisiert Fußball, der andere interessiert sich mehr für die lokale Musikszene. Keine Frage, dass jede Zielgruppe optimal in der Zeitung berücksichtigt werden möchte. Und doch muss die Zeitung als Ganzes für die große Mehrheit lesenswert sein.


In der Regel interessieren Leser drei Komplexe:


1. Nachrichten über Personen

2. Nachrichten über Ereignisse

3. Hinweise auf Probleme oder Missstände


Nachrichten über Personen

Ob's Jubiläen sind, eine besondere Auszeichnung oder Leistung oder eine diamantene Hochzeit: Menschen in der Zeitung finden immer das Interesse der Leser. Wenn Sie weitere oder spezielle Fragen dazu haben, sprechen Sie unsere Redakteure an. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende dieser Tipps.


Nachrichten über Ereignisse

Wer mit seinem Ereignis in die Zeitung möchte, sollte sich nicht scheuen, unsere Redaktion zu informieren. Bei der Frage, ob und wie solche Nachrichten veröffentlicht werden, zählt für unsere Mitarbeiter vor allem ein Kriterium: Sie als Leser - bzw. die Frage: Welche Bedeutung hat das Ereignis und dessen Folgen für wie viele unserer Leser? Also: Interessiert das möglichst viele Menschen? Hierfür haben unsere erfahrenen Redakteure dank vieler Gespräche mit Ihnen als Lesern ein zuverlässiges Gespür entwickelt.


Hinweise auf Probleme oder Missstände

Immer wieder rufen Leser in der Redaktion an: Hier fällt eine wilde Müllkippe auf, da gibt es Beschwerden über Raser im Wohngebiet oder Probleme mit einer Behörde. Sprechen Sie mit den Redakteuren. Unsere Zeitung ist Ihre Zeitung und für Hinweise dankbar.


Die hohe Schule: Interessant schreiben


Denken Sie als „Leserreporter“, als „Freier“, als Pressesprecher oder Kontaktmann in Vereinen oder Organisationen daran: Tausende von Lesern können Sie im Lokalteil Ihrer Zeitung erreichen, in der Gesamtauflage sogar fast 200.000 und über unseren Internet-Auftritt noch viel mehr User. Allerdings hat jeder Leser statistisch nur knapp 20 Minuten am Tag Zeit für die Zeitungslektüre. Und das ist wenig für so viele Seiten. Sie bewerben sich also mit ihrem einzelnen Artikel neben vielen anderen auf einer heiß umkämpften Bühne und müssen überzeugen, damit viele Ihre Mitteilung lesen. Hier wollen wir helfen.


Regel 1: Kurz fassen

Auch wenn es schwer fällt: Von der ersten Fassung Ihres Artikels ist die Hälfte meist schon mehr als genug. Eine andere Faustregel sagt: Du kannst über alles schreiben, nur nicht über eine Seite (DIN A 4, 1,5 zeiliger Abstand, normale Schriftgröße). Wohl wahr. Das wäre bei uns schon eine umfangreiche Reportage. Außerdem ist es besser, Sie selbst beschränken sich auf das Nötigste, als dass der Redakteur vielleicht genau das notgedrungen herausstreicht, was Ihnen wichtig war. Und nicht immer ist es in der Redaktionshektik möglich, Rücksprache mit Autoren zu halten oder sie auch nur zu erreichen. Fragen Sie im Zweifel vorher unsere Redakteure, wie viel Sie schreiben können.


Regel 2: Das Besondere suchen, mit Ungewöhnlichem überraschen

Ein Beispiel: Ihr Verein feiert Jubiläum. Beschreiben Sie die Feier doch einmal nicht so wie Hunderte andere in der Zeitung. Fassen Sie sich hierbei ganz kurz und stellen stattdessen mal die „gute Seele“ Ihres Vereins ausführlich vor, Ihr jüngstes oder ältestes Mitglied, seine Hobbys, seine Motivation, Anekdoten von damals, vielleicht ein paar alte Fotos. Schon haben Sie viele Leser außerhalb Ihres Vereins für sich interessiert.


Oder Sie laden zu einem Fachvortrag ein? Wie wäre es mit einigen Appetit machenden Fakten oder erstaunlichen Zahlen aus dem Fachthema?


Selbst wenn Sie nur ihre Vereinsmitglieder ansprechen wollen: Denken Sie daran, dass auch Tausende Nichtmitglieder die Zeitung lesen und reizvollen Lesestoff suchen. Würzen Sie damit ihre Meldungen, schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Es macht Spaß, Ihre Mitteilung zu lesen, und vielleicht gewinnen Sie ja auch neue Freunde für Ihren Verein.


Regel 3: Darstellungsformen nutzen

Hier hat Ihre Lokalzeitung viele Elemente geschaffen. Stellen Sie uns doch zu Ihrem Vereinsbericht einen Infokasten „Daten und Fakten“ zusammen, in dem Sie kurz Ihren Verein vorstellen mit Mitgliederzahl, Struktur, Aufgaben, Beiträgen und Ansprechpartnern. Weitere journalistische Rubriken sind „Info“ mit Quellenangaben wie Buchtipps, Infoadressen, Internetadressen etc., „Das Porträt“ mit Angaben zu einer bestimmten Person, „Im Blickpunkt“ mit besonderen Randaspekten einer Gesamtgeschichte, „Chronologie“ mit einem Rückblick nach Jahreszahlen geordnet oder „Dokumentation“ mit Wortlautauszügen aus Dokumenten oder Reden. All diese Elemente finden Sie in der Zeitung. Sie gliedern Beiträge und erleichtern das Lesen. Wir helfen Ihnen gern, auch Ihre Angaben in solche Formen zu gießen.


Regel 4: Nichts voraussetzen

Für Sie als Vereinsmitglied oder mit einem bestimmten Thema Vertrautem sind manche Fremdworte, Fachbegriffe, Abkürzungen, Namen oder Funktionen geläufig. Für Außenstehende aber nicht. Und das ist in der Regel die große Mehrzahl der Leser, die wir doch nicht aussperren wollen. Erklären Sie also auch scheinbar Selbstverständliches, damit werden Ihre Texte verständlicher und lesbarer. Das beginnt schon bei Namen (immer Vor- und Zuname nennen).


Regel 5: Weg mit Floskeln, klar schreiben

Vermeiden Sie überflüssige Blähwörter, die nur langweilig und nichtssagend sind. Laden Sie nicht immer zu einem „interessanten“ Vortrag ein. Interessant sind Vortragsthemen hoffentlich immer, sonst hätten Sie sie ja nicht ausgesucht. Sie und wir können - und müssen - es getrost dem Besucher überlassen, ob er die Veranstaltung interessant findet. Nutzen Sie die Zeilen lieber, um Appetit machende Details aus dem Vortragsthema zu erzählen.


Gleiches gilt für Wörter und Wendungen wie „spannend“, „lesens- oder hörenswert“, Personen die aus „Film, Funk und Fernsehen bekannt“ sein sollen - es aber meist nicht sind etc. Auch „gut besuchte“ Veranstaltungen bevormunden den Leser. Nennen Sie die ungefähre Besucherzahl. Das ist präzise, und ob das als gut oder schlecht besucht gelten kann, sollte der Leser selbst beurteilen dürfen. 100 Besucher sind für ein Rolling-Stones-Konzert wenig, für einen Diavortrag über die heimische Vogelwelt unter besonderer Berücksichtigung des Paarungsverhaltens aber enorm viel. Schreiben Sie eher, dass Sie mit mehr oder weniger Resonanz gerechnet hätten.


Weg auch mit abgedroschenen Bildern, oft sogar falschen, mit der Spitze des Eisbergs, dem Wettergott und anderen Langeweilern. Die scharfe Zunge ist vom vielen Gebrauch längst stumpf, die spitze Feder auch.


Äußerst ärgerlich sind übertriebene Werbesprache und -floskeln oder Modernität vortäuschende, alberne Anglizismen (englische Begriffe). Statt des workshops darf es der gute deutsche, zudem kürzere Kurs sein. Und der Künstler spielt, singt oder tanzt nicht besser, nur weil er plötzlich „performt“ - eher im Gegenteil, wenn er solchen Wortmüll nötig hat.


Gleiches gilt für unverständlich-hochtrabende oder gezwirbelte Fachsprache vor allem bei künstlerischen Ereignissen wie Ausstellungen, Konzerten und Ähnlichem. Lassen Sie die „schillernden Klangvorhänge“ gnädig geschlossen, die „fein ziselierten Obertöne“ lieber unziseliert. Das alles ist sprachliches Imponiergehabe und verärgert die Leser.


Vermeiden Sie lebloses und umständliches Behörden-Deutsch. Wenn „Verunfallte“ in eine Klinik „verbracht“ werden, ist das auch ein schwerer sprachlicher Unfall! Formulieren Sie auch nicht passiv („... wurde beschlossen... “), sondern aktiv („A und B beschlossen ...“). Meiden Sie allgemein Adjektive, die oft übertrieben wirken, und Substantive auf -heit, -keit, -ung, die ein Verb liebend gern ersetzen würde. Verpacken Sie Ihre Worte in relativ kurze Sätze ohne akrobatische Schachtelungen.


Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge“

sagte einst Schopenhauer über Schriftstellerei und Stil. So ist es!



So kommen Ihre Mitteilungen zu uns


Wer Texte und/oder Fotos an die Redaktion schickt, sollte seinen Namen, Telefonnummer und, wenn möglich, die E-Mail-Adresse angeben, damit er bei Rückfragen erreichbar ist.


Keine Frage, dass das Manuskript zumindest mit der Schreibmaschine oder besser auf dem Computer erstellt werden sollte. Je übersichtlicher die Vorlage, desto besser. Selbstverständlich können Sie uns Ihren Text gern persönlich bringen. Wir freuen uns auf jeden Besuch. Oder schicken Sie uns die Informationen per Post, Fax oder am besten per E-Mail. Die Adressen finden Sie am Ende der Broschüre.


Beim Thema E-Mail wird’s etwas kompliziert. Natürlich können Sie uns Ihre Texte als Word-Dokumente schicken, nur bitte nicht mit ganz neuen oder uralten Versionen verfasst. Und ACHTUNG: Dateien, die uns erreichen, sind manchmal kurios formatiert, weil die Verfasser unser Layout nachahmen wollen. Technisch ist das unsinnig, da wir ohnehin nur den Rohtext in unser Redaktionssystem übernehmen.

Manchmal sind Ihre Texte mit ganz neuen, sehr alten oder auch mit exotischen Programmen bzw. Programmversionen geschrieben, die wir auf all unseren Rechnern gar nicht vorhalten können. Hier steigt dann auch noch die Gefahr, Viren zu übertragen.

Wollen Sie auf Nummer Sicher gehen, schicken Sie uns ihre Texte als unformatierte Rohtexte mit den Endungen *.txt oder *.rtf. Diese kann jede Textverarbeitung erzeugen.


Zu den Bildern: Für den Druck benötigen wir eine ordentliche Qualität. Bitte Bilder nie in Textdokumente wie Word einbauen. Schicken Sie uns Ihre Bilder als Anhänge zur E-Mail, und zwar in den gängigen Formaten *.jpg, *.jpeg oder *.tiff, wenig oder besser gar nicht komprimiert, unbearbeitet (!) und in höherer Auflösung. Zur Orientierung: Ein normaler Bildschirmhintergrund von 1024*768 Pixel könnte als dreispaltiges Bild gedruckt werden. Vergeben Sie kurze, sinnvolle Namen wie „vorstand1.jpg“ mit max. 25 Zeichen ohne Sonderzeichen (, . : -), ohne Umlaute (ä,ö,ü) und ohne ß. Schreiben Sie z.B. die Bildzeile „Zu Bild Vorstand1.jpg: Hans Meier ist neuer Vorsitzender“ ans Ende des Textes, ist auch die Zuordnung kein Problem.


Hand aufs Herz, sind Sie nicht auch ein leidlich guter Hobbyfotograf? Dann überraschen Sie uns und die Leser doch mal mit einer Bildidee. Vielleicht klicken Sie den neuen Vereinsvorstand nicht einfach am Tisch ab wie die Hühner auf der Stange oder mit dem üblichen Fächer aus Broschüren in der Hand. Wie wäre es mit etwas Aktion, am Ort des Vereinslebens (z.B. Hundeplatz), mit typischem Handwerkszeug, in ungewöhnlicher Aufstellung etc.


Ach ja, schicken Sie uns Bilder mit Personen, so sollten diese immer alle (!) mit Namen genannt werden und eindeutig zuzuordnen sein (Ausnahme große Gruppen, bei denen es nicht auf die einzelne Person ankommt). Und seien Sie bitte etwas selbstkritisch bei der Bildqualität. Schärfe und Belichtung sollten in Ordnung sein. Denn Sie selbst sind es als Leser, die sich oft über schlechte Bilder beschweren.


Leser-Reporter


42020 – das ist Ihre Chance, liebe Leser, die Zeitung aktiv mitzugestalten. Denn per Handy-Kurzmitteilung SMS oder MMS sowie als E-Mail können Sie uns Ihre Fotos, Texte oder Tipps schicken. Etwa die zeitraubende Großbaustelle vor Ihrer Haustür, der morsche Baum, der umzufallen droht, oder auch der seit Wochen nicht geleerte Laubcontainer – all das sind Themen, die auch uns interessieren. Wenn ein Tipp von uns zu einer Geschichte gemacht oder Ihr Text und/oder Foto veröffentlicht wird, werden Sie natürlich namentlich erwähnt. Und so geht’s:

SMS: „bauer reporter“ an 42020

MMS: Stichwort „bauer reporter“ an 42020
E-Mail:
Betreff „bauer reporter“ an

42020@medienhaus-bauer.de

Was wir aber nicht wollen: Paparazzi, die bei Unfällen die Helfer behindern oder Prominente in peinlichen Situationen ablichten. Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte der Menschen müssen gewahrt bleiben. Daher sollten Sie unsere zehn „Goldenen Regeln“ für Leser-Reporter beachten:

- Wahrhaftigkeit: Dinge, die Sie uns mitteilen, müssen Sie nach bestem Wissen und Gewissen so erfahren haben.

- Persönlichkeitsschutz: Personen auf Ihren Bildern müssen alle mit einer Veröffentlichung einverstanden sein. Bei Minderjährigen sind das die gesetzlichen Vertreter, also in der Regel die Eltern.

- Kein Voyeurismus: Prominente in peinlichen Situationen, Unfallbilder und ähnliche voyeuristische Beiträge haben bei uns nichts zu suchen.

- Kein Denunzieren: Mit Hinweisen, Tipps oder Bildern darf niemand denunziert werden. Auch private Streitereien sind kein geeignetes Thema.

- Kein Leichtsinn: Beim Faktensammeln oder Fotografieren darf niemand gefährdet, behindert oder belästigt werden.

- Authentizität: Die Beiträge müssen auch vom Leser-Reporter stammen und von diesem mit seinem Namen und seiner Adresse gezeichnet werden.

Urheberrecht: Der Leser-Reporter ist mit der unentgeltlichen Veröffentlichung bzw. Weiterverwendung seiner Texte und Bilder einverstanden.
-
Öffentlichkeit: Der Leser-Reporter ist auch mit der Nennung seines Namens bei Veröffentlichung einverstanden. Hiervon kann in begründeten Fällen abgesehen werden.

- Amateur: Der Leser-Reporter ist kein Mitarbeiter dieser oder einer anderen Zeitung und wird für Tipps und/oder Bilder auch nicht bezahlt.

- Kein Rechtsanspruch: Der Leser-Reporter hat keinen Rechtsanspruch auf Verwendung oder Veröffentlichung seiner Beiträge.


Zu guter Letzt


Wir hoffen, dass Sie sich durch diese Tipps nicht davon abschrecken lassen, als Leser auch selbst Zeitung zu machen. Sie werden schnell herausfinden, dass es so schwierig nicht ist, nahezu druckreif zu schreiben. Wenn es Fragen gibt: hier sind ...


... Ihre Ansprechpartner …


in der Zentralredaktion:


Medienhaus Bauer

Kampstraße 84b

45772 Marl

Tel: 02365 / 107-0

Fax: 02365 / 107-1990

Mail: info@medienhaus-bauer.de

Internet: www.medienhaus-bauer.de


Redaktion Politik/Nachrichten

Tel: 02365 / 107-1413

Fax: 02365 / 107-1490

Mail: politikredaktion@medienhaus-bauer.de


Regionalredaktion

Tel: 02365 / 107-1410

Fax: 02365 – 107-1490

Mail: regionalredaktion@medienhaus-bauer.de


Kulturredaktion

Tel: 02365 / 107-1425

Fax: 02365 / 107-1490

Mail: kultur@medienhaus-bauer.de


Sportredaktion überregional (regional)

Tel: 02365 / 107-1420 (02361 / 1805-2423)

Fax: 02365 / 107-1490 (02361 / 18052490)

Mail: sportredaktion@medienhaus-bauer.de


Jugendredaktion „scenario“

Tel: 02365 / 107-1415

Fax: 02365 / 107-1490

Mail: scenario@medienhaus-bauer.de


Sonderseitenredaktion

Tel: 02365 / 107-1428

Fax: 02365 / 107-1490

Mail: sonderseitenredaktion@medienhaus-bauer.de


Redaktion „Onkel Max“

Tel: 02365 / 107-1424

Fax: 02365 / 107-1490

Mail: onkelmax@medienhaus-bauer.de


... in den Lokalredaktionen:


Recklinghäuser Zeitung / Lokales (Lokalsport)

Postfach 5757, 45657 Recklinghausen

Tel: 02361 / 1805-2414 (-2416)

Fax: 02361 / 1805-2490

Mail: rzredaktion@medienhaus-bauer.de

(rzsport@medienhaus-bauer.de)

Netz: www.recklinghaeuser-zeitung.de


Hertener Allgemeine / Lokales (Lokalsport)

Hermannstraße 24, 45699 Herten

Tel: 02366 / 1000-3412 (-3418)

Fax: 02366 / 1000 -3490

Mail: haredaktion@medienhaus-bauer.de

Netz: www.hertener-allgemeine.de


Marler Zeitung / Lokales (Lokalsport)

Kampstraße 84b, 45772 Marl

Tel: 02365 / 107-1432 (-1434)

Fax: 02365 / 107-1490

Mail: mzredaktion@medienhaus-bauer.de

(mzsport@medienhaus-bauer.de)

Netz: www.marler-zeitung.de


Stimberg Zeitung / Lokales (Lokalsport)

Stimbergstr. 115, 45739 Oer-Erkenschwick

Tel: 02368 / 9172-4411 (-4416)

Fax: 02368 / 9172-4490

Mail: szredaktion@medienhaus-bauer.de

Netz: www.stimberg-zeitung.de


Dattelner Morgenpost / Lokales (Lokalsport)

Hohe Straße 20, 45711 Datteln

Tel: 02363 / 9109-5411 (-5415)

Fax: 02363 / 9109-5490

Mail: dmpredaktion@medienhaus-bauer.de

(dmpsport@medienhaus-bauer.de)

Netz: www.dattelner-morgenpost.de


Waltroper Zeitung / Lokales (Lokalsport)

Dortmunder Str. 13, 45731 Waltrop

Tel: 02309 / 9628-6411 (-6416)

Fax: 02309 – 9628-6490

Mail: wzredaktion@medienhaus-bauer.de

Netz: www.waltroper-zeitung.de